Stiftungsrat

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Das Führungsgremium der Stiftung Claudia Lombardi für das Theater besteht aus dem Stiftungsrat, der fünf Mitglieder hat.

 

Präsidentin: Claudia Lombardi

claudia.lombardi@fondazioneteatro.ch

“Seit Jahren begleite ich Theateraufführungen zeitgenössischer Dramaturgie junger Ensembles und zwar sowie in bedeutenden Theatern als auch in Off-Spaces, die ihnen die Möglichkeit geben, sich dem Publikum vorzustellen. Es ist eine Welt, die ich gut kenne und der ich jetzt meine Zeit und Energie widmen möchte. Ausserdem hoffe ich, den Ensembles schon in nächster Zukunft ein Quartier zur Verfügung stellen zu können, in denen sie ihre Projekte für die Bühne schaffen und ausarbeiten können.

Entdeckung und Förderung von Talenten, einen Beitrag zu deren Wachstum leisten, das ist eines der Hauptmotive, die mich zur Gründung der Stiftung veranlasst haben. Unterstützung junger Theaterformationen, die ihre ersten Schritte in der Arbeitswelt wagen, ist eines der Hauptziele dieser Initiative.“ 

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Vizepräsident: Alberto Menasche

“Wer das Theater liebt, der ist von einer leidenschaftlichen Liebe durchdrungen und nur diejenigen mit der gleichen Leidenschaft können diese Liebe verstehen. Eine intuitive und überwältigende Leidenschaft. Für mich ist Theater der Spiegel des Lebens, so wie William Shakespeare es ausdrückte:

« Die ganze Welt ist ein Theater, Männer und Frauen, alle sind sie Schauspieler: sie treten in die Szene und verlassen diese - die gleiche Person spielt während ihres Lebens verschiedene Rollen. »

Das künstlerische Wachstum junger Talente zu unterstützen, Hauptziel der Stiftung Claudia Lombardi für das Theater, stimmt mit meiner Sichtweise überein.

Ich habe mit großer Begeisterung das Amt des Vizepräsidenten im Stiftungsrat übernommen, um der Präsidentin und Gründerin bei der Entwicklung dieses Projektes zur Seite zu stehen und mir ist bewusst, dass ich konkret am Wachstum und der Fortbildung junger Künstler sowie bei der Verwirklichung deren Träume beitragen kann. ”

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Sekretär: Stefano Orlandi

stefano.orlandi@fondazioneteatro.ch

“Meine Erfahrung als Schüler einer Schauspielakademie und danach als Gründungsmitglied eines Theaterensembles, das seit zwanzig Jahren Aufführungen produziert und seit zehn Jahren ein Theater am Stadtrand Mailands leitet, hat mir die Gewissheit verschafft, dass Theater „machen“ vor allem bedeutet, Kontakte zu pflegen. Besonders in der heutigen Zeit ist es wichtig, sich mit Fähigkeiten auszurüsten, um sich selbst als Künstler zu fördern, aber es ist genauso wichtig, eine virtuose Synergie mit allen anderen Mitgliedern zu bilden, die es  einem Schauspieler gestattet, sich in die Arbeitswelt einzupassen und zwar bedeutet dies auch, sich in einen Zusammenhang einzupassen, in dem Produktion und Verteilung immer strukturierter und komplexer wird. Eines der grössten Schwierigkeiten derjenigen, die heute als einzelner Schauspieler oder als Gruppe mit dem Theaterspielen beginnen, besteht darin, eine Struktur zu bilden, die fähig ist, die eigene Arbeit aufzuwerten und zu fördern  sowie eine Beziehung zu den Regeln der Organisation, Verteilung und Verwaltung zu schaffen.“

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Mitglied: Andrea Poretti

“Im Laufe des Lebens lernen wir, uns zu erneuern, in dem wir unsere Rolle oder Darstellungsmittel ändern, um jener Vielfalt von Idealen, Gefühlen, Zielen und prosaischen Aufgaben Ausdruck zu verleihen, die uns als „Lebewesen“ definieren.

In einem geschichtlichen Zeitalter, in dem ein Übermaß an Kommunikation den Dialog und die Bedeutung von Symbolen hemmt, setzt uns das Theater, wie Fährmann Charon, vom Unbewusstsein ins Bewusstsein, von der Jugend ins Erwachsenenalter über und zwar in jenes Reich, in dem wir uns als „menschlich“ definieren und sogar ein wenig mehr.

Ich nehme mit Freude und Begeisterung an dieser Initiative teil und bin mir deren kultureller und sozialer Bedeutung in einem multikulturellen Rahmen, wie dem Tessin, bewusst. ”

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Mitglied: Gianna Mina

“Ich blicke von der „Tribüne der Neugierigen“ auf die Welt des Theaters. Und zwar mit dem gewissen Abstand derjenigen, die nicht zur Sparte gehören, die aber hoffen, ein Gehör für den Klang der Stimmen, Interesse für die Vielschichtigkeit der Texte, ein Auge für die Dynamik zwischen den Darstellern und den Aufbau des Theaters zu haben, in der Hoffnung, überrascht zu werden.

Im Gymnasium habe ich meine Abschlussarbeit den „Sacre Rappresentazioni“, den Heiligen Darstellungen gewidmet, einem Genre, das dem religiösen, mittelalterlichen Umfeld Mittelitaliens angehört. Durch Aufführungen und Darstellungen, die starke Emotionen auslösen, konnte sich auch ein Publikum, das die Themen kaum kannte, darin hineinversetzen. Alles in allem, dies gehörte schon immer zum Theaterspiel und genau dies begeistert mich bei dieser Art von Kunst: die „Verschiedenheit“ der Ebenen, die eingesetzt werden, um Zuhörer und Zuschauer emotional und mental einzubinden.

Der Karrierestart junger Schauspieler und Schauspielerinnen kann recht kompliziert und schwierig sein, vor allem in einem Umfeld, wie der italienischen Schweiz und der Lombardei, in dem es schon viele Ensembles und ein vielfältiges Angebot an Vorstellungen gibt. Dies sind die Gründe, die mich dazu bewogen haben, am Projekt der Claudia Lombardi Stiftung für das Theater teilzunehmen und im Stiftungsrat mitzuwirken. Einem Projekt, das Ausdruck eines intelligenten und pragmatischen Mäzenatentums ist und der innigen Leidenschaft für diese Kunst entspringt."

Herzlich willkommen im Theater. Hier ist alles erfunden, aber nichts ist unecht.
(Gigi Proietti)

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